28.11.2013

Wildnis-Wanderung oder Maskenball

Ideen für eine ausgefallene Silvesternacht

Wildnis-Wanderung oder Maskenball
Teil der Wisentherde im winterlichen Wald der Region Siegerland-Wittgenstein. Foto: (c) Wisent-Welt-Wittgenstein

Bleigießen, Raclette essen und Böller abschießen gehören für viele zu einer gelungenen Silvesterparty einfach dazu. Doch es gibt in NRW noch viele andere Möglichkeiten, ins neue Jahr zu feiern.

In Duisburg zum Beispiel lädt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zu einer nächtlichen Radtour ein. Los geht es um 20 Uhr. Pünktlich zum Feuerwerk wird dann ein passender Aussichtshügel erradelt, um von dort das neue Jahr zu begrüßen. Nach der Tour wird im Ökologischen Zentrum Essenberg gemeinsam gegessen und gefeiert. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0179/50 81 889 sowie bei Duisburg Marketing (www.adfc-nrw.de | www.duisburg-marketing.de).

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann sich in der Wisent-Wildnis am Rothaarsteig auf Wanderschaft begeben. Die Wanderführerin Heidi Dickel lädt zu einer romantischen Silvesternacht rund um Bad Berleburg ein. Die Tour startet nach einem kleinen Imbiss am späten Abend. Nach der Wanderung gibt es zum Jahreswechsel in einer Hütte ein Glas Sekt am Feuer. Die Wildnis ist einmalig in Westeuropa; nirgendwo sonst leben wilde Wisente (www.heidi-dickel.de | www.wisent-welt.de).

Traditioneller geht es auf der Burg Rode in Herzogenrath zu. Der Trägerverein lädt zum Jahresausklang zum traditionellen Turmblasen ein. Ein Quintett der Coriovallum Pipe Band sorgt für den musikalischen Rahmen. Der Eintritt ist frei, dazu gibt es kostenlosen Glühwein und Kinderpunsch (www.burgrode.de). Traditionell geht es auch in Düsseldorf. Hier ist eine der größten japanischen Gemeinden außerhalb Japans zu Hause, die ebenfalls am 31. Dezember ihren Jahreswechsel feiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Joya-no kane, Glocken die 108 Mal geschlagen werden (www.eko-haus.de).

Wer den Silvesterklassiker "Dinner for one" einmal live sehen möchte, ist im Mondpalast in Wanne-Eickel richtig. Unter dem Titel "Dinner for Wan(ne)" steht das Stück hier seit 2005 immer zu Silvester auf dem Programm. Allerdings hat Intendant und Schauspieler Thomas Rech den Kult-Sketch in eine Ruhrgebietsversion umgeschrieben. Im Anschluss an die letzte Vorstellung des Tages steht eine große Silvesterparty an - mit DJ, Tanz und einem rustikalen Buffet (www.mondpalast.de).

Der Prinz lädt zum Maskenball
Getanzt werden darf auch auf den Schiffen der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt. Neben einem großen Buffet und Live-Musik bieten die Schiffe freien Blick auf die Kulissen von Düsseldorf und Köln (www.k-d.com). Im Phantasialand haben Besucher die Wahl zwischen gleich mehreren Silvester-Galas. Von der mexikanischen Fiesta über eine Variété-Show bis zu einer Abba-Nacht reicht das Angebot (www.phantasialand.de). In Aachen regiert auch zu Silvester der Karneval. Prinz Bernd I. lädt zu einem großen Maskenball ein. Tickets gibt es ausschließlich im Café Madrid, der AKV-Geschäftsstelle oder per E-Mail an silvester@bernddererste.de (www.akv.de).

Im Gut Hohenholz in Bedburg steht hingegen das Essen im Mittelpunkt, besonders wird es aber auch hier: Das Restaurant lädt zu einer Küchen-Silvesterparty ein. Einen festen Sitzplatz gibt es nicht; gegessen wird an verschieden Stationen in der Küche und im Gästebereich. Und beim Essen kann den Köchen zugeschaut werden, wie sie schonetwas Neues vorbereiten (www.guthohenholz.de).

Wem der Sinn zum Jahreswechsel nach Musik steht, der hat die Auswahl zwischen zahlreichen hochkarätigen Konzerten, die oft auch in Kirchen stattfinden. Im Xantener Dom zum Beispiel ist der "Messias" von Händel zu hören. Das Collegium vocale an St. Mariä Himmelfahrt Wesel und Orchestermusiker der Deutschen Oper am Rhein gestalten das Oratorium. Solisten sin die Sopranistin Stefanie Wüst, die Altistin Silke Weisheit, der Tenor Rüdiger Ballhorn und Jens Hamann, Bass und Bariton (www.xanten.de).

Auch für Hundebesitzer mit besonders geräuschempfindlichen Hunden gibt es die richtigen Ecken in NRW. Gerade im Sauerland oder im Teutoburger Wald gibt es viele etwas abseits gelegene Landhotels, in denen von Böllern nichts oder nur wenig zu hören ist. Einige Hotels haben sich dabei speziell auf Hundebesitzer und ihre Vierbeiner eingestellt (www.sauerland.com | www.teutoburgerwald.de).

Quelle: Tourismus NRW e.V.

14.11.2016
Alle Jahre wieder