Zuckersüße Schneebälle und goldene Küsschen in Franken

16.10.2019

In der Vorweihnachtszeit verwöhnt Franken mit besonderen süßen Verführungen, die auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken.

Im Falle der Nürnberger Lebkuchen geht dies auch mit weltweitem Ruhm einher. Von Generation zu Generation überliefert werden die Rezepturen für die Nürnberger Lebkuchen bis heute verwendet. Zwar halten die Lebküchner die genaue Zusammensetzung geheim, doch spielen Gewürze wie Zimt, Nelken, Kardamom oder Muskat eine große Rolle. Früher waren sie äußerst wertvoll und schwer erhältlich: Nürnberg aber war ein bedeutendes Handelszentrum am Schnittpunkt alter Gewürz- und Handelsstraßen, weshalb die dortigen Lebküchner eine viel größere Auswahl hatten.

Mit einer köstlichen Lebkuchenvariante lockt auch Coburg: Die „Coburger Schmätzchen“ schmecken süß und würzig. Bevor diese Honigplätzchen gebacken werden, ruht der Teig bis zu fünf Monate. Mit Schokolade überzogen sind die süßen Küsschen – das bedeutet „Schmätzchen“ – ein Genuss. Noch edler sind die „Goldschmätzchen“: Dafür wird der Lebkuchen mit einem Tupfer echten Blattgolds verziert.

Wer in Rothenburg ob der Tauber durch die historische Altstadt spaziert, kommt an den „Rothenburger Schneeballen“ nicht vorbei. Zwar sind sie das ganze Jahr über erhältlich, zur Vorweihnachtszeit passen sie aber besonders gut. Dafür werden Teigstreifen kunstvoll ineinander verschlungen, bis sie eine Kugel ergeben. Diese wird in Schmalz ausgebacken und klassischerweise mit Puderzucker bestäubt.

Eine Übersicht von vielen Weihnachtsmärkten in Franken und ganz Bayern finden Sie in der Übersicht der Bayerischen Weihnachtsmärkte.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.frankentourismus.de/kulinarisch

Quelle: Tourismusverband Franken e.V.