Wo ein alter Brauch auf Weihnachten einstimmt

06.11.2013
Das Advent-Schaukastl. Foto: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus
Das Advent-Schaukastl. Foto: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus

Die Lebkuchenhaus.Straße in Altenmarkt

Mit der „Lebkuchenhaus.Straße“ lebt in Altenmarkt-Zauchensee eine alte Tradition wieder auf. Während sich die Einwohner hier früher mit kunstvollen Knusperhäuschen gegenseitig beschenkten, lassen sich die schönsten Selbstgebackenen ab 18. November 2013 jetzt erst einmal in den Schaufenstern des Ortes bewundern. Die hübschesten Exponate werden anschließend auf dem Altenmarkter Adventsmarkt prämiert. Unter dem Namen „Advent-Schaukastl“ hat sich der Markt inzwischen fest etabliert und ist nicht nur für seine regionale Handwerkskunst und lokale Spezialitäten weit über die Grenzen des Salzburger Landes hinaus bekannt.

„Wenn der Geruch des Lebkuchens durchs Haus zieht, ist das schon etwas ganz Besonderes“, schwärmt Wolfgang Habersatter (50), Konditor und Bäcker in Altenmarkt und langjähriger Spezialist für die knusprigen Werke. Er freut sich, dass die Tradition in seinem Heimatort wieder neu belebt wird. „Honig ist für den Lebkuchtenteig die wichtigste Zutat – als Konservierungsmittel und Süßstoff“, erklärt der Experte. Persönlich setzt Habersatter auf die klassische Variante und verziert seine Lebkuchenhäuser mit Elementen aus weißem Zuckerguss. Egal ob man das Traditionelle liebt oder modern mit Smarties, Gummibärchen und Co schmückt: Beim Dekorieren sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Zum Anbeißen. Foto: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus

Das wird spätestens auf der „Lebkuchenhaus.Straße“ in Altenmarkt deutlich: Dort leuchten ab 18. November die schönsten selbstgebackenen Knusperhäuschen in den Schaufenstern der Geschäfte um die Wette. Wer seinen „Favoriten“ erblickt hat, kann wählen gehen und einen der Stimmzettel ausfüllen, die in den Läden bereitliegen. Die drei hübschesten Kreationen werden am 14. Dezember ausgezeichnet – mitten auf dem „Advent-Schaukastl“ im historischen Dorfkern, das an den vier Adventswochenenden jeweils von 15 bis 20 Uhr zum besonderen Weihnachtsbummel einlädt. Am Eingang schlendert man an großen Engelstoren vorbei, durchquert auf dem Marktplatz einen kleinen, idyllischen Tannenwald und bestaunt an liebevoll dekorierten Holzständen das regionale Kunsthandwerk. Über dem vorweihnachtlichen Treiben thront als besonderer Blickfang ein überdimensionaler Adventskranz mit drei Metern Durchmesser. Stärken können sich Besucher mit einer Vielzahl an lokalen Leckereien. Wer mag, gönnt sich zwischendurch eine romantische Fahrt im Pferdeschlitten durch die traumhafte Winterlandschaft.

Besonderer Tipp: Die Adventspauschale „Ski + Advent.in di Berg“ enthält drei Nächte plus Frühstück in einem 3-Sterne-Hotel, den 3-Tages-Skipass für das Gebiet Ski amadé, den Skibus nach Zauchensee und zurück, die Salzburger Sportwelt Card, uvm. Die Pauschale kostet ab 250 Euro pro Person im Doppelzimmer und ist von Saisonbeginn bis 21. Dezember buchbar.

Über Altenmarkt-Zauchensee
Altenmarkt-Zauchensee ist ein doppeltes Urlaubs-Paradies inmitten des Salzburger Landes – mit genussvoller Entspannung und alpinen Herausforderungen, mit Gemütlichkeit und Style, mit Tradition und Moderne, die hier Hand in Hand gehen. Dabei hat das Hoteldorf Zauchensee, das sich auf 1350 Metern in die Bergwelt schmiegt und seit drei Jahrzehnten Weltcup-Ort im alpinen Skizirkus ist, nur 58 Einwohner. In Altenmarkt dagegen, das unten auf 842 Metern im Tal liegt, sind es 3755.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.altenmarkt-zauchensee.at

Quelle: Kunz PR