Schwarzwälder Erlebnistipps zwischen den Jahren 2025 und 2026

26.11.2025
Märchenhafte Weihnachtsfreuden in Oberharmersbach Robert Schwendemann/TI Oberharmersbach
Märchenhafte Weihnachtsfreuden in Oberharmersbach / Foto: © Robert Schwendemann/TI Oberharmersbach

Auch in den besinnlichen Tagen zwischen den Jahren lässt sich im Schwarzwald mit und ohne Schnee viel erleben. Abwechslungsreiche Wanderungen, mystische Führungen, sportliche Herausforderungen, kulinarische Entdeckungen und kulturelle Erlebnisse sorgen für ein vielfältiges Angebot, das für jeden Geschmack etwas bietet.

Neue „Genuss-Iglus” im Ettlinger Stadtgarten

Genuss, Geselligkeit und kulturelle Tradition: Gerade in den kälteren Monaten kommen die Vorzüge von Fondue besonders zur Geltung. Ein außergewöhnlicher Ort dafür sind die neuen „Genuss-Iglus“ im Ettlinger Stadtgarten am Nordwestrand der Ferienregion Schwarzwald. In den beheizten Iglus können Gruppen von vier bis zehn Personen gemütlich zusammensitzen und ein leckeres Menü genießen.

Nach einer badischen Kartoffelsuppe zum Start und einem Nüssli-Salat mit Speck und Kracherle als Zwischengang folgt das originale Schweizer Käsefondue mit Beilagen. Zum Abschluss warten Dessertvariationen im Gläschen. Eine vegetarische Menüvariante ist auf Anfrage möglich. Korrespondierende regionale Weine und Biere sowie nicht-alkoholische Getränke runden das Angebot ab. Zum „Verdauungsspaziergang” empfiehlt sich die historische Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gässchen. Die Genuss-Iglus sind bis zum 6. Januar 2026 buchbar.

Geführte Wanderungen rund um die Raunächte im Hochschwarzwald

In alten Zeiten richteten sich die Menschen nach dem Mondkalender: Der Begriff „Monat“ entstammt unmittelbar dieser germanischen Gepflogenheit. Der Nachteil war, dass das Mondjahr mit 354 Tagen deutlich kürzer ausfiel als das Sonnenjahr. Deshalb schob man am Ende elf bis zwölf Tage ein, wodurch die Zeit „zwischen den Jahren“ entstand. Diese Raunächte waren schon bald aufgeladen mit allerlei Bräuchen, Mythen und Sagen. Bei zwei geführten Wanderungen – am 27. Dezember 2024 in Todtnauberg und am 28. Dezember 2024 am Feldberg – erzählt Wanderführer Klaus Gülker bei „Raus mit Klaus“ Geschichten über altes Schwarzwälder Brauchtum rund um den Jahreswechsel. Anmeldung unter www.hochschwarzwald.de/erlebnisse-angebote

„Bring Your Light Home” – Winter im VitraHaus in Weil am Rhein

Der Vitra Campus im Dreiländereck ist ein einzigartiges Ensemble zeitgenössischer Architektur und lohnt immer einen Besuch. Wenn die Tage kürzer und die Abende kühler werden, setzt das VitraHaus vom 29. November 2025 bis zum 6. Januar 2026 zusätzliche stimmungsvolle Akzente. Unter dem Motto „Bring Your Light Home” lädt das diesjährige Winterkonzept dazu ein, Licht und Wärme als Symbole für Geborgenheit und Inspiration mit nach Hause zu nehmen.

Neu dekorierte Szenen auf allen Stockwerken schaffen ein weihnachtliches Gefühl – jedoch nicht in Form klassischer Winterlandschaften, sondern als inspirierende Momente, die Wohnlichkeit mit Festlichkeit verbinden. Verschiedene Aktivitäten ergänzen das Programm auf dem Campus: kreative Drop-In-Workshops, Winter-Tapas im Depot Deli, Makramee-Workshops und Abendführungen durch das neue Doshi Retreat. Der Design Museum Shop widmet sich dem Thema Licht mit einer erweiterten Auswahl an Kerzenständern und Design-Leuchten.

„Weihnachtlicher Dreiklang“ in Pforzheim

Ob traditionell, mittelalterlich oder sportlich-urban – auf drei verschiedenen Weihnachtsmärkten ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Der „Goldene Weihnachtsmarkt“ lockt vom 24. November bis 22. Dezember 2025 u. a. mit einer der größten begehbaren Weihnachtsmarkthütten Deutschlands. In dieser wird eine vielfältige Auswahl an Weihnachtsschmuck präsentiert – schließlich blickt die „Goldstadt“ am Nordostrand der Ferienregion Schwarzwald auf eine lange und noch immer lebendige Goldschmiede- und Uhrmachertradition zurück.

Auf eine Zeitreise entführt der „Mittelaltermarkt im Blumenhof“: Vom 24. November bis 30. Dezember 2025 (geschlossen am 24./25. Dezember) präsentieren Handwerker alte Gewerke und lassen sich über die Schulter schauen, während Gaukler und Musikanten für Kurzweil sorgen. Und wer gern aktiv ist, darf sich in der „Winterwelt“ am Enzufer bis zum 6. Januar 2026 auf Schlittschuhlaufen und Stockschießen freuen.

„Winterzeit“ vor dem Karlsruher Schloss

Karlsruhe ist der Prototyp einer Planstadt des 18. Jahrhunderts. Im ursprünglichen Grundriss verlaufen die Straßen fächerförmig vom Karlsruher Schloss im Zentrum aus. Von vielen Straßenzügen aus hat man deshalb einen Blick auf die klassizistische Stadtresidenz. Auch die „Stadtwerke Karlsruhe Winterzeit“ macht sich diese besondere Kulisse zunutze. Auf dem Schlossplatz warten eine große Eisfläche und eine Stockschieß-Arena, die einen hervorragenden Blick auf eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt bieten. Vom 24. November 2025 bis zum 25. Januar 2026 punktet das Winterdorf zudem mit kulinarischen Köstlichkeiten, Glühwein und einer gemütlichen Atmosphäre.

„Kulinarischer Wintermarkt“ in Haslach

Die jahrhundertealte Historie der Fachwerkaltstadt von Haslach ist noch heute sichtbar: Nach einer ersten Hochblüte als Schwarzwälder Silberbergbaurevier entwickelte sich die Stadt im Kinzigtal ab dem 17. Jahrhundert zur Marktstadt weiter. Ihre für die damalige Zeit breiten Marktstraßen und Plätze sind bis heute vollständig erhalten. Zusammen mit den engen Wohn- und Handwerkergassen des Altstadtkerns sorgen sie für einen malerischen Flair.

In dieser Kulisse lädt der „Kulinarische Wintermarkt” vom 19. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 täglich von 16 bis 22 Uhr (außer am 24. und 31. Dezember) zu Köstlichkeiten ein. Neben klassischen Gerichten wie Schupfnudeln und Käsespätzle bieten die Hütten auch Spezialitäten wie Käsefondue, Flammkuchen oder ungarische Lángos an. An fast jedem Tag ist ab 18 Uhr Live-Musik geplant. Zudem empfiehlt sich ein Besuch des Rathauses, in dem eine Großkrippe mit lebendigen Tieren zu bestaunen ist.

Auf den Spuren der „Lebküchler“ in Todtmoos

Nach der vorweihnachtlichen Hektik laden die liebevoll geschmückten Hütten im Alten Kurpark von Todtmoos zum Entspannen, Bummeln und Genießen ein. Im „Winterdorf“ vom 27. bis 29. Dezember 2025 darf der Lebkuchen nicht fehlen, denn die Todtmooser werden seit jeher im Volksmund als „Lebküchler“ bezeichnet. Früher waren es neben den Bäckern die Frauen im Ort, die sich mit dem Backen ein Zubrot verdienten. Sie verkauften die haltbaren Lebkuchen vor der Wallfahrtskirche an durchreisende Pilger oder zogen in der Vorweihnachtszeit als „Lebkuchenweiblein“ mit den Köstlichkeiten durch die ärmeren Gebiete des Schwarzwalds.

Eine geführte Laternenwanderung am 28. Dezember verbindet Geschichte, Natur und Tradition. Sie führt durch die Hohwehraschlucht und endet am „Winterdorf“. Ab dem 7. Januar 2026 finden im zweiwöchigen Rhythmus Laternenwanderungen statt, die bis etwa März auch die historischen Wallfahrtsstände besuchen. Dort gibt es einen Plausch mit den „Lebküchlern“ bei Glühwein, Punsch und Lebkuchen.

Vogtsburger Sternenweg in Schelingen

Die Kaiserstühler Vulkanlandschaft am Westrand der Ferienregion Schwarzwald bildet die wunderbare Kulisse für den Vogtsburger Sternenweg. Er führt rund drei Kilometer um den Ortsteil Schelingen, ist vom 27. November 2025 bis zum 6. Januar 2026 erleuchtet und gespickt mit allerlei Sternen sowie liebevoll gestalteten Stationen. Besonders zur Dämmerung entfaltet der „Weg voller Lichter, Stille und Besinnung“ seinen vollen Zauber.

„Stubede“ auf dem Wintermarkt in Schluchsee

Stilechter als mit dem historischen Dampfzug der 3-Seen-Bahn lässt sich der Schluchseer Wintermarkt wohl nicht ansteuern. Ganz in Ufernähe des größten Schwarzwaldsees finden Besucher auf dem idyllischen Kirchplatz liebevoll geschmückte Hütten vor. Die Angebotspalette reicht von Kulinarik und Kunsthandwerk bis zu regionalen Produkten. Live-Musik, Führungen und eine Laternenwanderung runden das Programm ab. Der Schluchseer Wintermarkt ist vom 28. bis zum 30. Dezember 2025 geöffnet und bietet ein weiteres exklusives Wintererlebnis: In der vorgeheizten Schwarzwälder Stube („Stubede“) auf vier Rädern können bis zu acht Personen bei Glühwein und Punsch entspannen. Buchung unter www.hochschwarzwald.de

„Märchenhafte Weihnachtsfreuden“ in Oberharmersbach

Idyllisch zwischen Hügeln, Wiesen, Obstbäumen und Schwarzwaldtannen liegt der Urlaubsort Oberharmersbach. Im „Vesperdorf“ im mittleren Schwarzwald können Groß und Klein vom 29. November 2025 bis zum 6. Januar 2026 einen etwa zwei Kilometer langen Rundweg entdecken, dessen erster Teil von 16 bis 20 Uhr weihnachtlich beleuchtet wird. Unter dem Motto „Märchenhafte Weihnachtsfreuden” werden liebevoll mit Holz und Naturmaterialien erstellte Stationen zur Geschichte „Das große Weihnachtsfest im Zoo” von Autorin Sophie Schoenwald und Illustrator Günther Jakobs präsentiert. Anschließend führt der Weg zum Rathaus, wo ein großer Weihnachtsbaum und ein Weihnachtspostamt aufgebaut sind. Auf dem Rathausplatz warten Bewirtungsstände auf die Gäste. Im Anschluss lohnt sich ein Besuch des „Hademar Adventsdorfs“ im Kurpark, bevor es zurück zum Ausgangspunkt der Tour an der Tourist-Info geht.

Neue Führung durchs weihnachtliche Baden-Baden

Die elegante Bäderstadt Baden-Baden galt im 19. Jahrhundert als „Sommerhauptstadt Europas“. Bekannt wurde die Stadt durch ihre Thermalbäder, darunter das wunderschöne, alte römisch-irische Friedrichsbad mit Wandmosaiken, die moderne Caracalla-Therme, die imposante historische Trinkhalle mit korinthischen Säulen und nicht zuletzt das Casino. Bei den neu angebotenen Führungen durch das weihnachtliche Baden-Baden spazieren die Teilnehmer nicht nur durch die historische Altstadt und das mondäne Bäderviertel, sondern auch über den idyllischen Christkindelsmarkt. Während der zweistündigen Tour präsentieren die Guides einige der schönsten Fotospots der Stadt. Es werden außerdem heiße Maronen sowie Glühwein (oder eine alkoholfreie Alternative) verkostet. Als besonderes Extra erhält jeder Teilnehmer eine süße Überraschung zum Mitnehmen. Die Führungen finden vom 28. November 2025 bis zum 6. Januar 2026 statt.

„Ski in a day“ am Feldberg

Am 8. Februar 1891, vor mehr als 130 Jahren, wagte der französische Diplomat und Abenteurer Dr. Robert Pilet den Aufstieg zum 1493 Meter hohen Feldberg – auf spitz zugebogenen Holzbrettern. Seine Besteigung des höchsten Schwarzwaldgipfels samt Abfahrt markiert die Geburtsstunde des modernen Skilaufs, bei dem man aus Freude am Skifahren und nicht, um von „A nach B“ zu kommen, die Piste hinunterfährt. Der Feldberg ist ein lohnendes Ziel zum Skifahren. Wer die Faszination, auf zwei Brettern den Hang hinabzugleiten, selbst erlernen möchte, hat bei „Ski in a day“ die Möglichkeit dazu. Das Konzept des Skikurses der Skischule Thoma ist darauf spezialisiert, Anfängern in nur einem Tag die Grundlagen des Skifahrens beizubringen. Mit der Hilfe von professionellen Skilehrern und dem Einsatz von Carve-Ski sollen Anfänger sicher, schnell und mit viel Spaß erste Erfahrungen sammeln.

Bei Kerzenschein und Glühwein im Kloster Alpirsbach

Mit seinen imposanten roten Sandsteinmauern ist das mittelalterliche Kloster im Herzen von Alpirsbach ein eindrucksvolles Zeugnis romanischer Baukunst. Bei der abendlichen Sonderführung „Bei Kerzenschein und Glühwein“ durch das ehemalige Benediktinerkloster im nördlichen Schwarzwald werden die Räume stimmungsvoll mit Kerzen beleuchtet. Durch Geschichten und Erzählungen über das einstige Leben in den 900 Jahre alten Klostermauern fühlt man sich beim Rundgang leicht in die Zeit der Mönche zurückversetzt. Im Anschluss an die Führung bietet sich bei einer Tasse Glühwein oder alkoholfreiem Punsch die Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Die zweistündige Führung wird am 27. Dezember 2025 und am 3. Januar 2026 um 17 Uhr angeboten.

Darf's ein bisschen Action sein? Indoor-Attraktionen

Für Schwarzwald-Urlauber steht das Erleben in der Natur an erster Stelle. Sie schätzen die Vielfalt der Freizeitaktivitäten und die unterschiedlichen Facetten bei wechselnden Witterungsverhältnissen. Manchmal pocht jedoch der Nachwuchs auf seinen Erlebnisanspruch, auch bei Wetter, das nicht unbedingt ins Freie zieht. Kein Problem im Schwarzwald: In den 321 Gemeinden der Ferienregion gibt es eine Vielzahl von Museen und Indoor-Attraktionen, die wetterunabhängig sind und zu jeder Jahreszeit für erlebnisreiche Familienferien sorgen. Die SchwarzwaldCard macht den Familienurlaub auch preislich attraktiv: Die Vorteilskarte bietet an drei frei wählbaren Tagen innerhalb eines Jahres ab dem Aktivierungsdatum einmalig freien Eintritt bei 200 Attraktionen. Für alle, die noch mehr Erlebnishunger mitbringen, gibt es die SchwarzwaldCard 365. Diese Vorteilskarte ist ab dem Aktivierungsdatum 365 Tage lang gültig und ermöglicht einmalig freien Eintritt und Vergünstigungen bei allen Partnern.

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH (STG)
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