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Schönskifahren in Zell am See-Kaprun - News vom 20.01.2017 • News vorgestellt vom Wintertraum Magazin

Schönskifahren in Zell am See-Kaprun

20.01.2017
<span class="news-image-bildtext">Schmittenhöhe - Skifahren mit Seeblick.</span> / <span class="news-image-fotograf">Foto: &copy; Schmittenhöhebahn AG</span> / <span class="news-image-quelle">Zell am See-Kaprun Tourismus</span>
Schmittenhöhe - Skifahren mit Seeblick. / Foto: © Schmittenhöhebahn AG / Zell am See-Kaprun Tourismus

Skischulen in Zell am See-Kaprun unter den Vorreitern bei der Vermittlung des neuen Cruisen

Stilistische Neuerung im alpinen Wintersport: Nach den sportlichen Techniken Wedeln und Carven, die das Bild auf den Pisten in den vergangenen drei Jahrzehnten prägten, steht das genussvolle Skifahren mit der als „Schönskifahren“ oder auch „Cruisen“ bezeichneten Technik vor einer stilistischen Neuerung. Die Skischulen in der Ferienregion Zell am See-Kaprun sind unter den ersten Anbietern, die die veränderte Fahrweise Anfängern und Fortgeschrittenen näherbringen. Damit wird das Skifahren in Zell am See-Kaprun wieder zum Gesamterlebnis: Die Abfahrt wird mit dem Blick auf den glasklaren Zeller See, auf umliegende weiße Gipfel und urige Hütten, die zur Einkehr einladen, entschleunigt. Der Genuss am Skifahren inmitten der winterlichen Bergwelt von Zell am See-Kaprun rückt wieder in den Vordergrund.

Eleganter, sicherer, weniger anstrengend: Die Technik hinter dem „Schönskifahren“

Nachdem das Skifahren in den vergangenen Jahren durch das dynamische Carven mit einer breiten Skistellung sowie durch extreme Innenlagen und Radien geprägt war, ist der neue Stil eine Rückbesinnung auf alte Tugenden: Die aufrechte Körperhaltung mit einer leichten Vorbeugung in Knie, Hüfte und Oberkörper sorgt ebenso wie die engere Skistellung für entspannteres und eleganteres Skifahren. Auch auf den Stockeinsatz als Schwunghilfe, der während der Carving-Ära fast in Vergessenheit geraten war, wird wieder vermehrt geachtet. Während die Füße nur noch so weit voneinander entfernt sind wie beim normalen Gehen, ist das starke Drehen des Oberkörpers in Richtung Tal gar nicht mehr gewünscht. Skifahren wird dementsprechend wieder genussvoller und weniger belastend für Muskeln und Gelenke. Es darf jedoch trotz vieler Ähnlichkeiten mit dem Wedeln nicht für eine vollständige Rückkehr desselben gehalten werden: Das „Schönskilaufen“ liegt in der Mitte zwischen Carven und Wedeln und erfordert je nach Länge und Taillierung der Ski sowie entsprechend der Steilheit des Geländes mal gerutschte, mal gecarvte Schwünge mit kurzen Radien.

Schönskifahren auf dem Kitzsteinhorn. / Foto: © Gletscherbahnen Kaprun / Zell am See-Kaprun Tourismus

Vorteile des „Schönskifahrens“: Das sagen die Skilehrer

„Natürlich ist diese Anpassung der Fahrweise keine radikale Abwandlung. Trotzdem darf man die technischen Veränderungen und ihre positiven Auswirkungen auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Fahrästhetik nicht unterschätzen“, erläutert Lorenz Wallner, Leiter der Skischule Zell am See. „Bewegungen zum runderen Fahren stehen im Vordergrund und auch das Rutschen am Ende eines Schwungs ist wieder erlaubt“, so Wallner weiter. „Der massive Kanteneinsatz in den Kurven mit den daraus resultierenden starken Fliehkräften ist nicht mehr das Hauptlernziel und sollte den erfahrenen Skifahrern vorbehalten bleiben.“ Zusätzlich zur zurückgewonnenen Eleganz auf den Pisten bringt das „Schönskifahren“ auch für die Gesundheit und Sicherheit Vorteile mit sich, wie Helmut Schneider, Leiter der Alpin-Skischule Kaprun, kommentiert: „Knie und Rücken sowie die gesamte Muskulatur werden durch die aufrechtere Haltung, den verminderten Kanteneinsatz und die geringere Geschwindigkeit entlastet. Vor allem in der unfallträchtigen Zeit am Nachmittag, wenn die Pisten hügeliger werden und die Müdigkeit einsetzt, bleiben durch den Schönskilauf genügend Kraftreserven, um Verletzungen vorzubeugen. Außerdem ist bei diesem Fahrstil die Beweglichkeit des Skifahrers höher und dementsprechend die Reaktion auf Hindernisse besser.“

Katalog

„Schönskifahren“ in Zell am See-Kaprun: Angebote der Skischulen

Die Skischulen in Salzburg und Österreich, deren technische Vorgaben international bei der Vermittlung des alpinen Skisports als Richtlinien gelten, stehen hinter dieser Weiterentwicklung. Die neue Methode verspricht einen schnellen, vergleichsweise einfachen Lernprozess und sorgt für ein genussvolles Skifahrerlebnis. Auch die Skischulleiter aus Zell am See und Kaprun, Lorenz Wallner und Helmut Schneider, sind überzeugt: Den „Schönskilauf“ unterrichten sie schon seit Langem. Privatstunden und Skikurse in der Gruppe sind über die Websites der jeweiligen Skischulen buchbar.

Weitere Informationen zur Tourismusregion Zell am See-Kaprun auf www.zellamsee-kaprun.com.

Über Zell am See-Kaprun

Gletscher, Berge und See – die österreichische Ganzjahres-Destination Zell am See-Kaprun vereint die gesamte Vielfalt der Alpen. In dem einzigartigen Naturparadies am Rande des Nationalparks Hohe Tauern finden Sportler, Aktivurlauber, Familien und Erholungssuchende im Sommer wie im Winter abwechslungsreiche Erlebniswelten. Dazu gehören die Gipfelwelt 3.000 auf dem Kitzsteinhorn, dem einzigen Gletscherskigebiet im Salzburger Land, das Familiengebiet Maiskogel, der Hausberg Schmittenhöhe sowie der trinkwasserklare Zeller See und die mehrfach ausgezeichnete 36-Loch-Golfanlage. Tradition und Authentizität spiegeln sich in den Veranstaltungen und kulinarischen Spezialitäten der Region wider. Sportereignisse der Extraklasse wie die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2015 und der Großglockner Ultra-Trail zieht es in die atemberaubende Bergwelt. Die Hotellerie begeistert mit dem Salzburger Hof, dem einzigen Fünf-Sterne-Superior-Hotel in der Region. Entspannung finden Gäste in der 20.000 Quadratmeter großen Wasser- und Wellness-Welt im Tauern Spa sowie in vielen weiteren traditionellen Verwöhnhotels.

Quelle: Zell am See-Kaprun Tourismus c/o w&p Wilde & Partner Public Relations GmbH