Pulverschnee, viel Platz und 266 Dreitausender in Osttirol

24.10.2024
Von weiten Pisten und Kindertarifen bis zum 18. Lebensjahr profitieren Skifahrer in Osttirol. Mit günstigen Preisen will die Region Familien und Skibegeisterten den österreichischen Nationalsport ermöglichen. TVB Osttirol/Martin Lugger
Von weiten Pisten und Kindertarifen bis zum 18. Lebensjahr profitieren Skifahrer in Osttirol. Mit günstigen Preisen will die Region Familien und Skibegeisterten den österreichischen Nationalsport ermöglichen. / Foto: © TVB Osttirol/Martin Lugger

In Osttirol stehen jedem Skifahrer durchschnittlich 10.000 Quadratmeter Pistenfläche zur Verfügung, das sind fast eineinhalb Fußballfelder - die Wintersportdestination südlich des Alpenhauptkamms legt seit jeher großen Wert auf viel Platz, Familienfreundlichkeit, Talentförderung und Nachwuchsarbeit.

Drei der insgesamt sieben Skigebiete setzen ab sofort neue Maßstäbe. Zudem erwartet die Wintersportler südlich des Alpenhauptkamms Champagne Powder, wie man ihn sonst nur aus Nordamerika kennt.

(Ski-)Berge für Zwerge

Mit günstigen Preisen, dem Mehrtagespass „SkiHit Osttirol“ und kinderfreundlichen Angeboten will die Region allen Skibegeisterten den österreichischen Nationalsport ermöglichen. Die Orte Sillian, Lienz und Obertilliach haben sich 2024 einer Rezertifizierung ihrer Winter-Familienangebote unterzogen, die weit über das Übliche hinausgehen. Die Einhaltung der strengen Auflagen wird regelmäßig überprüft. Dazu zählen beispielsweise geeignete Pisten und Lifte für Anfänger, abwechslungsreiche Erlebnisparks, qualifizierte Skischulen sowie Verleihstationen mit kleinen Bänken zum bequemen Anprobieren der Ausrüstung. Die messbaren Kriterien verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der die gesamte Customer Journey von der ersten Internetrecherche bis zum letzten Skitag abdeckt.

Besonders sonnenverwöhnt ist das nach Süden ausgerichtete Skigebiet Zettersfeld Lienz, dessen Abfahrten durchwegs familienfreundlich sind. Auf bis zu 2.278 Metern Seehöhe treffen sich die Eltern auf den Terrassen der zahlreichen Skihütten zu einem Drink, während aus dem Skikindergarten das fröhliche Geschrei des Pistennachwuchses zu hören ist.

Das Skizentrum Sillian Hochpustertal begeistert die Kleinen mit Bobo-Kinderclub und Zauberteppich. Bei den Obertilliacher Bergbahnen im Kinderland am Himbeergolllift hingegen leuchten die Augen schon beim Anblick der Schneekarusselle und Schanzenreihen. Unter fachkundiger Anleitung werden hier die ersten Schwünge geübt.

Die Pauschale „Sonnenskitage Osttirol“ kostet inklusive drei Übernachtungen und dem Zwei-Tages-Skipass SkiHit Osttirol für alle sieben Gebiete ab 240 Euro pro Person. Kinder bis sechs Jahre fahren in Begleitung der Eltern gratis, bis 18 Jahre gilt der Kindertarif.

Sportschmiede

In Sachen Platz und Schneesicherheit kann sich Osttirol den Luxus leisten, auf seine natürlichen Gegebenheiten zu setzen. Zwischen den Hohen Tauern, den Lienzer Dolomiten und dem Karnischen Grenzkamm genießen Brettlfans abseits von Hektik und überfüllten Pisten viel Platz, beste Schneeverhältnisse bis zum Saisonende und unzählige Sonnenstunden. Kein Wunder, dass auch Weltklasse-Athleten nach Osttirol kommen, um unter Top-Bedingungen zu trainieren. Durch die Höhenlage sind Trainingseinheiten sowohl im Winter als auch im Sommer möglich.

Lienz ist zudem alle zwei Jahre Austragungsort des FIS Ski-Weltcups. Aus der eigenen Kaderschmiede starten unter anderem die Osttiroler Nicolas Tabernig und Kilian Pramstaller für den Österreichischen Skiverband. Die Region unterstützt ihre Athleten durch Sponsoring und begleitet die Profis mit einer Social-Media-Kooperation durch den Renn- und Trainingskalender.

Champagner-Powder im Defereggental

Die Atmosphäre in den sieben weitläufigen, hochmodernen Skigebieten ist entspannt und natürlich, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Vom größten Skigebiet der Region - dem Großglockner Resort Kals-Matrei - mit insgesamt 17 Liftanlagen und 270 Hektar Pistenfläche genießen Bergsportler den Blick vom Adlerhorst auf mehr als 60 Dreitausender. Neu ab der Saison 2023/24 ist die Talabfahrt nach Matrei, die komplett beschneit wird und direkt zur Talstation führt.

Im Skizentrum St. Jakob im Defereggental bringt die Leppleskofelbahn, Osttirols höchste Seilbahn, Wintersportler in wenigen Minuten auf 2.683 Meter Seehöhe. Skifahrer genießen hier hochalpine Pisten mit weitem Blick auf die umliegenden Gipfel. Dank der besonderen geografischen Lage gibt es sogar Champagner-Powder - trockenen Pulverschnee, der weltweit nur sehr selten zu finden ist.

Quelle: TVB Osttirol c/o AHM Kommunikation
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