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Die fränkische Antwort auf süß-sauer - News vom 29.11.2017 • News vorgestellt vom Wintertraum Magazin

Die fränkische Antwort auf süß-sauer

29.11.2017
<span class="news-image-bildtext">Lebkuchen-Kuriositäten aus dem Fichtelgebirge</span> / <span class="news-image-fotograf">Foto: &copy; Lebkuchenmanufaktur Rosner in Waldsassen</span> / <span class="news-image-quelle">Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V.</span>
Lebkuchen-Kuriositäten aus dem Fichtelgebirge / Foto: © Lebkuchenmanufaktur Rosner in Waldsassen / Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V.

Lebkuchen-Kuriositäten aus dem Fichtelgebirge

Mit Schokoladenglasur, Zuckerguss oder naturbelassen – Adventszeit ist Lebkuchenzeit. Die typische Küche im Fichtelgebirge zeigt aber genussvoll, dass das würzige Gebäck noch viel mehr kann. Der Traditionsbetrieb Leupold Lebkuchen Manufaktur in Weißenstadt stellt nicht nur seit über 100 Jahren die international bekannten Lebkuchen-Klassiker her, auch der würzige Soßenkuchen für die traditionell fränkische Sauerbratensoße entstammt einer alten Familien-Rezeptur und verleiht dem Braten seinen unverkennbaren Geschmack.

Rezept für original fränkische Lebkuchensoße zu Wild, Rinder- oder Ochsenbrust

Zutaten:

  • 1 Liter Fleischbrühe
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 4-5 Wacholderbeeren
  • 125 ml Essig
  • 3 EL Zucker
  • 1 Schuss Rotwein
  • 1 Stück Soßenkuchen
  • Wahlweise Zwiebel und Karotten

Zubereitung:
Das Fleisch etwa zwei bis drei Tage vorher mit Essig, Lorbeer und Wacholder beizen. Den Sud mit Zwiebeln, Karotten und anderem Wurzelwerk würzen und unter Zugabe von Lorbeer und Wacholder nach Geschmack reduzieren. Fleisch mit ein wenig Beize behutsam schmoren lassen, bei Bedarf ab und zu etwas Beize nachgeben. Den Soßenkuchen klein schneiden, in Rotwein einweichen und an den Sud geben. Alles durch ein Sieb passieren, die Soße nochmals aufkochen lassen und mit etwas Zucker abschmecken.

Doch nicht nur in der Bratensoße schmecken die Lebkuchen aus dem Fichtelgebirge. Hinter den Kulissen der Familienbetriebe in Arzberg und Selb sowie in der Manufaktur Leupold in Weißenstadt werden seit über 100 Jahren die geheimen Rezepturen gehütet und immer wieder neue Kreationen entwickelt. Auch in der bereits 1928 von Lorenz Hatzel gegründeten Lebkuchen-Konditorei Hatzel in Selb werden in mittlerweile dritter Generation die eigenen Lebkuchen nach altem Familienrezept und in reiner Handarbeit hergestellt. Damit die kleinen Leckerbissen pünktlich zur Adventszeit auf den Weihnachtsmärkten zu kaufen sind, beginnen im Fichtelgebirge schon im Juli die Produktionen der feinen Würzkuchen. In der Lebkuchenmanufaktur Rosner in Waldsassen werfen angemeldete Gruppen bei der Herstellung des beliebten Weihnachtsgebäcks einen Blick hinter die Kulissen des Traditionsbetriebes. Bei einer Tasse Kaffee und kleinen Kostproben, schauen die Teilnehmer den Profis über die Schulter, während sie ihre begehrten Qualitätslebkuchen produzieren.

Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.tz-fichtelgebirge.de.

Quelle: Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. c/o piroth.kommunikation GmbH

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