10.01.2017

Sonnenskilauf und gelebtes Osterbrauchtum in Kärnten

Sonnenskilauf und gelebtes Osterbrauchtum in Kärnten
Frühjahrsskilauf in Kärnten auf der Sonnenseite der österreichischen Alpen / Foto:© Tine STEINTHALER, Kärnten Werbung Falkert

Es ist die Hochsaison für Genießer und Geheimtipps. Frühjahrsskilauf in Kärnten auf der Sonnenseite der österreichischen Alpen begeistert mit purem Genussskilauf mit vielen Attraktionen und Überraschungen. „Skifahren de Luxe“ mit dem Service von Pistenbutlern und den traumhaften Bedingungen bei Sonnenaufgangsfahrten auf unberührten Pisten. Dazu die Kärntner Lebensart mit südlicher Gastfreundschaft und althergebrachten, wohlschmeckenden Osterbräuchen. Eine geschmackvolle Entdeckungsreise im Schnee.

Gerade haben sie sich die Augen gerieben und davon gemurmelt, wie schön es noch im Bett wäre. Und jetzt stehen sie da und staunen. Die Morgensonne taucht die frisch präparierten Pisten in ein sanftes Licht. Nun haben die Urlaubsgäste die ganze, jungfräuliche Abfahrt für sich allein. Ist das ein Traum? Nein, es ist die Wirklichkeit. Es ist Sonnenaufgangsskifahren in Kärnten. Auch wenn das frühe Aufstehen nicht jedermanns Sache ist - der Frühling ist die Zeit der Genießer. Die Skigebiete zeigen sich von ihrer reizvollen Seite. Viele Sonnentage auf der Südseite der Alpen, Firnschnee und dazu Genussmomente, die den Urlaub in Kärnten unvergesslich machen. Das ist nicht nur beim Sonnenaufgangsskifahren am Goldeck, in Heiligenblut am Großglockner, auf der Turracher Höhe und in Bad Kleinkirchheim - wo sogar die Skilegende Franz Klammer die Gäste begleitet - so. Auf der Turracher Höhe serviert der Pistenbutler Getränke und in vielen Skigebieten gibt es in den Hütten die Sonnenmilch gratis. Man kann sie hier auch gut gebrauchen.

Nicht nur für die Einheimischen ist das die schönste Zeit des Winters. Die Feinschmecker unter den Wintersportlern genießen den frisch aufgefirnten Schnee vormittags auf der Piste und lassen sich ab mittags sich von den Strahlen der milden Frühjahrssonne auf der Terrasse bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Kärntner Wein verwöhnen. Eine perfekte Kombination aus Sport und Entspannung, die sich mit der Kärntner Küche noch krönen lässt. Weitläufige Gebiete wie das Nassfeld oder die Gerlitzen locken mit reichlich Schnee und Traumpanoramen. Bei der Stella Ronda, einer Rundfahrt auf der Gerlitzen, mit ihren 13 Pisten, 35 Kilometern Länge und 5000 Höhenmetern kann man ganz ohne Stress tolle Preise gewinnen, wenn man einer vorgegebenen Zeit am nächsten kommt. Auf der Turrach und am Katschberg gibt es viele Möglichkeiten für sportliche Fahrer und die hochalpinen Gebiete auf dem Gletscher/Ankogel und am Grossglockner in Heiligenblut verwöhnen mit Dreitausender-Kulissen und perfekten Schneeverhältnissen.

Wenn das Ende des Winters näher rückt, wenn die südliche Sonne die Landschaft aufblühen lässt und den Menschen neue Lebenskraft verleiht, dann kommt auch die Zeit, in der die Kärntner alte Osterbräuche pflegen. Nicht nur für die Gäste sind es eindrucksvolle und vor allem auch wohlschmeckende Begegnungen. Beginn des Osterreigens ist am Palmsonntag, an dem die Kinder ihre bunt geschmückten und mit Süßigkeiten und Salzbrezeln behängten Palmkatzerl-Zweige in die Kirche zur Segnung tragen. Neben den - oftmals kunstvoll - verzierten Ostereiern, gehört vor allem auch der verführerische Duft des Kärntner Reindlings, des typischen Hefekuchens mit Walnüssen, Rosinen, Rum und Zimt, zur Osterzeit dazu. Er ist Teil der klassischen Osterjause, zu der Spezialitäten wie gekochter Schinken, Selchwürste, gekochte Zunge, geraspelter Kren und die gefärbten Eier gehören. Am Karsamstag wird die Osterjause bei der Speisensegnung in den Kirchen geweiht, bevor sie im Anschluss im Kreise der Familie und mit Freunden genossen wird.

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Für die Kinder steht als Höhepunkt am Ostersonntag das Osternesterl-Suchen auf dem Programm. Dazu gibt es in den Kärntner Regionen recht unterschiedliche Bräuche. So etwa das dem Kegeln ähnliche Kugelstoßen in Oberkärnten und rund um Villach. Oder das Wett-Rollen der Ostereier auf zwei Besenstielen und das Fackeltragen in Gösseling bei Launsdorf, wo Frauen und Männer meterhohe Holzstämme entzünden und durch die finstere Nacht tragen. Es sind alles Begegnungen mit der echten Kärntner Lebensart, mit Spiritualität und Fröhlichkeit und vor allem mit dem Leben in der Natur der Bergwelt. Unvergessliche Erlebnisse, die den Urlaub auf der Südseite der Alpen zu etwas ganz Besonderem werden lassen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.kaernten.at/ski
Quelle: Kärnten Werbung