23.12.2010

Für Nachtschwärmer im Schnee

Faszination Winternacht in Österreich

Nach Sonnenuntergang geht’s wieder hinaus in die Natur zum Rodeln, Eislaufen, zur Schneeschuhwanderung, Skitour oder Tierbeobachtung – im Schein des Mondes oder künstlicher Lichtquellen.

Nachtschwärmer mit Lust auf Bewegung in der klaren Winterluft haben die Wahl: Über den Dächern von Linz lädt die „eisbox“ zum Schlittschuhlaufen. Im Tierpark Herberstein in der Steiermark begeben sich Besucher bei Vollmond auf die Wolfspirsch. Abendliches Rodelvergnügen wartet am Salzburger Wildkogel, dessen beleuchtete Bahn 14 Kilometer talwärts führt. In der Tiroler Zugspitzarena stehen zum Beispiel nächtliche Skitouren oder Skifahren auf der Flutlichtpiste auf dem Programm. Täglich grüßt das Flutlicht am Semmering in Niederösterreich Skifahrer, Snowboarder und Rodler. Am Kärntner Katschberg kombinieren Gäste eine nächtliche Schneeschuhwanderung mit einer zünftigen Rodelpartie oder unternehmen eine Kutschenfahrt.

Kärnten: Auf Schneeschuhen und Rodeln am Katschberg
Zur nächtlichen Rodelpartie am Kärntner Katschberg wandern die Gäste auf Schneeschuhen. Jeden Dienstag um 19 Uhr treffen sich die nächtlichen „Kombinierer“ auf der Katschberghöhe. Von dort wandern sie auf Schneeschuhen zur Gamskogelhütte (1.850 Meter), wo die 1,5 Kilometer lange, beleuchtete Rodelbahn ihren Ausgangspunkt hat. Auf Kufen geht es dann wieder zurück zur Katschberghöhe.

Niederösterreich: Wintersporterlebnis am Zauberberg
Als nächtliches Dorado für Skifahrer, Snowboarder und Rodler präsentiert sich der Semmering in Niederösterreich. Täglich erstrahlen sechs der sieben Pisten im Flutlicht, ebenso der Splitpark für Boarder und Freeskier sowie die drei Kilometer lange Erlebnis-Rodelbahn, die mit Tunneln, Beleuchtungseffekten und fantastischen Bauwerken aufwartet. Zum Après-Ski geht’s in die ZauberBAR bei der Talstation der Kabinenbahn: Auf verschiedenen Ebenen finden Live-Acts statt und ziehen Barkeeper ihre Show ab.

Tirol: aktiv nach Sonnenuntergang in der Zugspitzarena
Nach Sonnenuntergang machen sich in der Tiroler Zugspitzarena nimmermüde Schneeurlauber zu weiteren Unternehmungen auf: Jeden Donnerstag brechen sie beispielsweise zu einer nächtlichen Skitour auf die Sunnalm auf. Der Aufstieg führt im Mondschein den verschneiten Marienberg hinauf. Ziel ist die Sunnalm, in der die Touren-Geher bei Tiroler Schmankerln die Eindrücke des Aufstiegs Revue passieren lassen können. Mit Stirnlampen ausgerüstet geht es anschließend wieder ins Tal.

Holzrodel, Minibob und Rennschlitten haben jeden Dienstag und Freitag ab 18.30 Uhr freie Bahn auf der in Flutlicht getauchten Talabfahrt der Ehrwalder Almbahn. Der Aufstieg erfolgt mit der Bergbahn, die Rodelfreunde an diesen beiden Tagen bis 21.30 befördert. Die kurvige Abfahrt garantiert Pistenspaß im Angesicht von Zug- und Sonnenspitze. Zwischendurch wärmen sich die Gäste bei heißem Tee und Kaiserschmarrn in der Ganghofer Hütte oder der Ehrwalder Alm auf.

Auf Loipen mit Flutlicht drehen Langläufer in Bichlbach und Heiterwang auch abends noch sportliche Runden. Bichlbach lädt täglich von 17 bis 22 Uhr zum Nachtlanglauf ein. In Heiterwang steht die beleuchtete Loipe vom 24. Dezember 2010 bis 09. Januar 2011 täglich, danach jeden Dienstag und Donnerstag von 18 bis 21 Uhr bereit.

Wer abends nicht mehr selbst die Ski anschnallen möchte, kann immer montags ab 20.30 Uhr die kostenlose Show der Skischule Lermoos besuchen. Auf dem Programm: waghalsige Sprünge, Pistenraupenrevue und Abschlussfeuerwerk. Auch in Berwang werden dienstags an sechs bis acht Terminen Skishows geboten. Romantiker schätzen den Fackellauf, der einmal monatlich freitags in Rinnen stattfindet.

SalzburgerLand: 14 Kilometer Rodelvergnügen am Wildkogel
Wenn die Sterne funkeln, sprühen die Kufen auf der Rodelbahn am Wildkogel in der Region Neukirchen-Bramberg im SalzburgerLand. Die 14 Kilometer lange Strecke rühmt sich, die längste beleuchtete Rodelbahn der Welt zu sein. Je nach Können sind für die Abfahrt zwischen 30 und 50 Minuten zu veranschlagen.

Seit der heurigen Wintersaison gibt’s für Schlittenfans eine weitere Aufstiegshilfe: Neben der Kabinenbahn von Neukirchen aus führt der neue Direktzubringer „Smaragdbahn Wildkogel“ vom Senningerfeld in Bramberg hinauf auf über 2.000 Meter Seehöhe. Bevor es auf der Rodel 1.300 Höhenmeter bergab geht, bieten sich die Wildkogelalm und das Wildkogelhaus zur Einkehr an.

Für das abendliche Rodelvergnügen halten die Bergbahnen dienstags (Neukirchen) und freitags (Bramberg) bis 18.30 Uhr offen. Außerdem fährt an diesen beiden Tagen bis 21 Uhr ein Sonderskibus, der die Rodler wieder zurück in ihre Quartiere in den jeweiligen Ort bringt. Die Rodelbahn ist täglich bis 22 Uhr beleuchtet.
Kosten: Rodelkarte der Bergbahnen 8 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder.

Steiermark: bei Vollmond auf Tierschau in Herberstein
Der Anblick des Vollmonds lässt Wölfe heulen, heißt es. Ob’s stimmt, davon können sich Besucher der Tierwelt Herberstein in der Nähe von Stubenberg in der Steiermark überzeugen. Ein Zoopädagoge führt eine Gruppe von maximal 20 Personen durch den Lebensraum der Tiere, die sich nachts besonders gut beobachten lassen. Neben den Wölfen, die sich im fahlen Mondlicht zu Rudeln formieren, machen sich die Stachelschweine auf, um im Schnee nach Nahrung zu suchen. Auch die Stinktiere, die das Sonnenlicht meiden, zeigen sich lieber im Dunkeln.

Oberösterreich: auf Kufen auf Kunst schauen über den Linzer Dächern
500 Fichten bilden die Kulisse für nächtliches Wintervergnügen über den Dächern von Linz. Sie umrahmen den „Eisrausch“, den das Life Radio und OK Offenes Kulturhaus über dem City Parkhaus Schlittschuhläufern und passionierten Eisstocksportlern noch bis 23. Jänner gratis zur Verfügung stellen.

Neben Spaß auf Kufen und mit Dauben offeriert die „eisbox“ ihren Besuchern auch Kulturgenuss. Oberösterreichische Künstler erschufen einen „Kunstwald“, der hoch über dem Trubel der Straßen zur niveauvollen Unterhaltung einlädt. Eine Soundinstallation lässt die Eissportler in die Klangwelt der Natur hineinhören: Da heulen Wölfe aus der Ferne, erklingen Glocken und der Wind. Zum Ansehen gibt es eine Ballettruppe weißer Lederschuhe, die rhythmisch vor sich hin tanzt und Bauminseln, die beim Nahen des Betrachters in Bewegung geraten.

Eisrausch ist ein Projekt von Life Radio und dem OK Offenes Kulturhaus sowie deren Partnern Raiffeisen Landesbank, LINZ AG, OÖ Versicherung, OÖ Landjugend, Linzer City Ring, Bezirksrundschau, OÖ Familienkarte, OÖ Tourismus, Intersport Eybl und Arkadenhof (www.eisrausch.at).

Quelle: © Österreich Werbung Deutschland GmbH

14.11.2016
Alle Jahre wieder