04.12.2015

Advent 2015 im LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Weihnachtliche Atmosphäre in den Museumsgebäuden

Advent 2015 im LVR-Freilichtmuseum Lindlar
Weihnachtliche Atmosphäre beim Advent im Museum. / Foto:© Sabine König / Landschaftsverband Rheinland (LVR)

Am 13. Dezember 2015, dem dritten Advent, lädt das LVR-Freilichtmuseum Lindlar von 10 bis 18 Uhr zu „Advent im Museum“ ein. Viele historische Stuben im Museum sind weihnachtlich dekoriert und veranschaulichen den Wandel des Weihnachtsfestes zwischen 1800 und 1960. Weihnachtslieder aus einem abwechslungsreichen Musikprogramm und Laternen am Wegesrand versetzen das Museum in eine besinnliche, vorweihnachtliche Stimmung. Diese lädt dazu ein, gemütlich durch das winterliche Museumsgelände zu schlendern und in den historischen Häusern verteilte Stände von über 60 Ausstellerinnen und Ausstellern zu entdecken. Handgefertigte Erzeugnisse wie Schmiedeartikel, Töpferware oder Strickwaren werden ebenso angeboten wie Lichterschmuck oder Weihnachtsdeko aus Holz, Glas, Wolle, Filz oder Leder. Für Feinschmeckerinnen und Feinschmecker gibt es Vielerlei von Honig über traditionelles Weihnachtsgebäck bis zu Deftigem wie Käse oder heimischem Wildbret.

Für Klein und Groß gleichermaßen fesselnd sind die Handwerksvorführungen. Beim Bäcker gibt es Bergischen Stollen und Kuchen aus dem Holzofen. Auch die Hauswirtschafterinnen lassen sich beim weihnachtlichen Kochen und Backen über die Schulter schauen. Glasblasen, Hutherstellung und Wäschepflege wie früher werden präsentiert. Außerdem zeigen und erklären Sattler, Seiler, Schmied, Knopfmacherin und Bandweber ihre alten Handwerke. Wissenschaftlerinnen bieten Einblick in Räume des Museums, die sonst nur im Rahmen einer Führung gezeigt werden. So gibt es von 12 bis 15 Uhr Hintergrundinformationen im Kleinstwohnhaus Hilden und von 14 bis 15 Uhr einen geführten Spaziergang zur Barbara-Kapelle.

Kinder können sich auf spannende Mitmach-Aktionen freuen. In der Weihnachtswerkstatt wird allerlei gebastelt – von Kerzen aus Bienenwachs über Glassterne bis hin zu bedruckten Tragetaschen. Auch die Waldschule Heiligenhoven arbeitet und bastelt mit Naturmaterialien. Wer gerne spannenden Geschichten lauscht und sich in eine andere Welt entführen lässt, ist bei den Märchenerzählerinnen gerade richtig. Zusätzlich gibt das Papiertheater „Papirniks“ einige Stücke zum Besten. Der Nikolaus kommt mit seinem Bischofsstab ins Museum.

Heißer Glühwein oder Kinderpunsch wärmen nach einem Spaziergang wieder auf. Für das leibliche Wohl gibt es regionale Kartoffeln frisch aus dem Dämpfer, Würstchen oder eine heiße Suppe. Die Museumsgaststätte bewirtet mit weihnachtlicher Küche. Im Kiosk „Gute Dinge“ stehen Süßigkeiten, Spielsachen und vegetarische Köstlichkeiten bereit.

Das Nordtor des Museums ist geöffnet. Bei guter Witterung ist auch der Nordparkplatz geöffnet. Parkplätze gibt es im Ortszentrum Lindlar. Dort fährt von 10.30 bis 18.30 Uhr ein Pendelbus zum Freilichtmuseum und zurück.

Advent im LVR-Freilichtmuseum Lindlar am Sonntag, 13. Dezember 2015, 10 bis 18 Uhr auf dem Museumsgelände in Lindlar-Steinscheid, Tel. 02266-471920, www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

Der Eintritt kostet für Erwachsene 7 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind frei.

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 18.000 Beschäftigten für die 9,4 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 19 Museen und Kultureinrichtungen, drei Heilpädagogischen Netzen, vier Jugendhilfeeinrichtungen und dem Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten Politikerinnen und Politiker aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

Quelle: Landschaftsverband Rheinland (LVR)

14.11.2016
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